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* asia-unlimited - Coverages » Event no.34 - IAA Frankfurt
IAA Frankfurt
13-22. September 2013

Bericht: issue, flaux
Bilder: issue, Ale(200S)x

Vom 13.09 bis zum 22.09 öffnete die Messe Frankfurt wieder die Tor zur größen Automobilaustellung der Welt – Der IAA. Wie alle zwei Jahre trifft sich hier die Elite der Automobilwelt. Doch was erwartet den Besucher wirklich auf der Messe und wer bietet die besten Highlights? Für uns Alex & Mich (Adrian) ging es am Montag ins 240km entfernte Frankfurt am Main wo wir nach dem ersten Besucheransturm des Eröffnungswochenendes den freien Montag zur Autoschau nutzten. Gewohnt organisiert werden die Gäste in die Parkhäuser geleitet und mit Shuttlebussen zum Gelände gebracht. An der Kasse angekommen ist man über die Preise alles andere erfreut. Rabatte gibt es nur für Schüler, Studenten und behinderte. ADAC Mitglieder bekommen diesen nur über einen zuvor ausgeschnittenen Gutschein aus dem ADAC Magazin (Sehr zeitgemäß). So entrichten wir zwei natürlich ohne lange zu zögern die 13,50€ Tagespreis pro Erwachsenen. Im Vergleich zu anderen Messer ein recht überschaubarer Rahmen. Über die 12€ Parkgebühren die am Ausgang auf uns warten regen wir uns jetzt mal nicht auf. Wer versucht im näheren Umfeld kostenlos zu parken kann sich auf einen Taxifahrt inkl. Dankeschön-Pauschale beim lokalen Abschleppservice freuen.



Für Erstbesucher der Messe sei gesagt, dass ein kompletter Tag von 9-19 Uhr definitiv für die ruhige Besichtigung aller Messehallen ausreicht. Möchte man jedoch an den etlichen Veranstaltungen und Präsentationen anwesend sein, sollte man schon eher zwei Tage einplanen. Verteilt auf 11 gut gefüllte Messehallen stürzten wir uns zu Anfang auf BMW. Ein klar erkennbarer Trend der Messe ist natürlich die Wandel zur Elektrizität. BMW präsentiert mit dem i3 und i8 zwei schon fertige Fahrzeuge für den Massenmarkt. Meine persönliche Meinung „Ja bitte so bauen“. Wer jedoch den langersehnten Nachfolger des legendären M3 das neue M4 Coupe suchte, wurde enttäuscht. Dafür stand jedoch dass 4er Coupe im M-Performance Outfit perfekt in Szene gesetzt in der Halle. Ein gelungenes Paket mit viel Liebe zum Detail. Zum Beispiel das im Lenkrad verbaute Display welches über die aktuellen G-Werte und Rundenzeiten informiert. Auch in Sachen Multimedia-Vernetzung gehört BMW zu den vorreitern im deutschen Markt. Alle Systeme sind mit dem Internet verbunden und können über eine zusätzliche App bedient werden. Darunter zählt unter anderem auch die Ansteuerung der Standheizung. Allgemein finden zukünftig immer mehr LCD Display´s Platz im Innenraum und verdrängen konventionelle Anzeigen. Neben den bereits in der Oberklasse üblichen voll LCD Tachometern gibt es neben Touchpad Mittelkonsolen im Tesla bereits auch komplette LED Armaturenbretter wie Opel mit der Monza-Studie zeigt. Eine sehr schöne Spielerei.



Die Hersteller aus dem Land der lachenden Sonne bescherten uns mit Konzepten genug Vorfreude auf die kommenden Jahre. So präsentierte Subaru das WRX Concept als möglichen Nachfolger des Impreza WRX. Im unverkennbaren Blauton und mit gewohnt maskulinen Elementen wie einem riesen Heckflügel und breiten Kotflügeln fühlt sich hier jeder Japan-Fan zuhause. Honda zeigt eine Studie des schon lange erwarteten NSX. Schön zu sehen, dass hier an der Realisation gearbeitet wird, jedoch wirkt das Design leider etwas ernüchternd und wenig Innovativ. Da bekommen wir von anderen Herstellern mehr geboten. Bleibt zu hoffen, dass zur Serienreife noch einiges passiert. Leider gilt der Design-Faushieb nicht alleine gegen Honda, im allgemeinen bewegen sich die meisten Hersteller in die selbe Richtung. Als Branchenlaie wird es in Zukunft noch schwerer fallen zwischen Modellen von BMW, Audi und co. Zu unterscheiden.

Wesentlich pfiffiger und ausgefallener sind da die Franzosen die wohl die größte Anzahl an Designstudien präsentierten. Neben dem Onyx, einem Supersportwagen von Peugeot welcher zum Teil aus Kupfer besteht viel vor allem der neuen 308R ins Auto welcher in Zukunft die Konkurrenz von Focus RS und Megane RS antreten will. Auch Renault präsentierte fleißig einige nette Designs und einen Cup-Rennwagen im Handtaschenformat welcher auf den ersten Blick an einen aufgelasenen Fiat 500 erinnert. Mit dem TwinRun stellten die Franzosen einen rennfertigen Kleinwagen auf die Messe welcher so direkt im Breitensport teilnehmen könnte.



Nach den ersten Impressionen und auf den Beinen vebrachten Stunden richteten wir unseren Blick in Richtung Mittagspause. Das Angebot war weniger interessant doch auf eins konnten wir uns bereits verlassen – total überhöhte Preise.

Mehr schlecht als recht gestärkt ging es in den zweiten Teil der Messe. Carbon zählt zu einem der wohl begehrtesten Materialien in der Automobilbranche was die meisten Sportwagenhersteller für sich nutzen. Aston Martin baut mit dem Vanquish 2013 das erste Serienfahrzeug aus Carbon. Was vor einigen Jahren noch als Schmuckelement diente gilt mittlerweile als Standard im Super-Leichtbau. Es ist interessant zu beobachten wie die einzelnen Hersteller auf die Verwendung zurückgreifen. Ob übertrieben direkt – wie der Tuner Mansory zeigt, der die Fahrzeuge in komplettes Carbon hüllt oder dezent sportlich wie Maserati gekonnt und schick beim GT MC Stradale verwendet. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Man kann gespannt sein, wohin die Möglichkeiten in Zukunft gehen. Wer nicht auf Carbon verzichten möchte, aber trotzdem zeigen will was er hat wird bei Bugatti mit dem Veyron Grand Sport Vitesse fündig. Die das kaum zu erkennende Carbon wurde hier für alle sichtbaren Karosserieteile nochmals lackiert und so nur ganz dezent angedeutet.

Ein Highlight der Messe war mit Sicherheit auch die präsentation des Porsche 918 Spyder, dem teuersten je gebauten Serien-Porsche. Man weiß nicht so recht ob man sich darüber freuen soll, oder mit dem Kopf schüttelt wenn alleine die Lederausstattung mehr kostet als ein Cayman S. Trotzdem Hut ab für den Mut heute noch ein solch besonderes Auto zu bauen.



Größer, imposanter und noch auffälliger als bei den Autos ging es nur noch bei den Messeständen einiger Hersteller ab. Mercedes stellte dieses Jahr alle anderen in den Schatten. Mit einem kompletten Gebäude innerhalb der Messehalle welche sichüber 3 Etagen zog präsentierten die Stuttgarter auf einer 100x100m großen LED Wand ihre Neuheiten. Im 30 Minuten-Takt wurden hier spektakuläre Show´s im Hollywood Stil abgefahren. Respekt an diese Umsetzung. Man kann nur mutmaßen wie viele Millionen in diesen Stand geflossen sind.



Fazit der diesjährigen IAA: Das Thema Elektrizität ist in aller Munde, eine wirklich Neuheit in dem Bereich hat man jedoch nicht gesehen. Spannend ist auf jeden Fall zu beobachten das Auch Sportwagenhersteller auf den Zug aufspringen. In Sachen Design bewegen sich die meisten Hersteller in eine Richtung. Nutzenorientiert und Organisch wirken die Fahrzeug. Multimedia findet mittlerweile auch in den Kleinwagen seine Verwendung. Als Spielwiese für Designverliebte und eindeutiges Erkennungsmerkmal haben sich aber die außergewöhnlichen Scheinwerfer-Designs entwickelt. Auch in Sachen Farben werden die Hersteller wieder mutiger. Neben mehrschicht Effektlacken von Jaguar und Co. Gibt es auch von vielen Herstellen richtig schön umgesetzte Mattlackierungen. Schauen wir einmal wohin uns die Entwicklung in die nächsten Jahre treibt.

Bilder Kamera: Canon EOS 5D MK2   

IAA Frankfurt Visits: 2393   
KOMMENTARE: 2
issue
24.09.13 - 08:44

Danke. Ja war auch cool dich mal wieder zu sehen. Demnächst dann wieder am Ring oder bei Dir.
Peter10654
24.09.13 - 08:40

Danke für deinen Bericht. Gefällt mir sehr gut.. Ich konnte meine 3 Stunden noch genießen und es war schon dich mal wieder zu sehen... bis zum nächsten mal :)

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